 | News vom 05.03.2003 |  |
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| Autor: Stephan Imm |
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| Regelmäßiges Nachtskaten in Berlin |
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| Andere Städte haben es vorgemacht - Berlin zieht nach |
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In anderen Städten gibt es seit vielen Jahren regelmäßige Skatertouren. In Paris z.B. zweimal pro Woche (Freitag und Sonntag). Die Organisatoren bestimmen dabei ihre Strecken völlig frei und die Touren dauern bis zu drei Stunden.
Etwas kleiner und übersichtlicher ist nun der Beginn in Berlin. Nach einem Bericht der Berliner Zeitung vom 1. März soll ab Mai das Berliner Stadtzentrum einmal pro Woche den Rollschuhfahrern gehören. Für das neue "Nachtskaten" würden die Straßen bis zu 60 Minuten lang gesperrt werden. "Der politische Wille ist da, die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hat uns ihr Einverständnis signalisiert", sagte Frank Effenberger vom Förderverein des Berliner Nachtskatens, der mit dem Inline- und Rollsport-Verband zusammenarbeitet gegenüber der Berliner Zeitung.
Zahlreiche Städt im In- und Ausland sperren regelmäßig ihre Straßen für Skater-Veranstaltungen. Dadurch würden nicht nur weitere Menschen für diesen Breitensport gewonnen, auch touristisch ließen sich diese Ereignisse gut vermarkten, sagte Effenberger. Damit die Skaterumzüge wie vorgesehen beginnen können, müssten allerdings in den kommenden zwei Wochen mit der Polizei noch einige Fragen geklärt werden. Dazu gehört auch der genaue Verlauf der vier Routen, die jeweils im Wechsel am Sonntag freigegeben werden sollen.
Anfangs war geplant, dass die Inline-Skater an jedem Dienstag durch Berlin rollen. Doch der Senat lehnte das ab, weil er zu große Verkehrsbehinderungen fürchtet. Nun soll das "Nachtskaten" sonntags um 20.30 Uhr beginnen. Start und Ziel ist das sowjetische Ehrenmal an der Straße des 17. Juni. Der Umzug soll ein Freizeitvergnügen sein, das auch für Anfänger geeignet ist.
Die berlinparade begrüßt die neue Entwicklung. Endlich geschieht auch etwas in Berlin. Die meisten Forderungen der berlinparade z.B. hinsichtlich der Eingeliederung von Inline-Skatern in den Straßenverkehr bleiben aber bestehen. Die berlinparade plant, im April mit neuen Demonstrationen zu beginnen. Die neue Veranstaltung ist letztlich auch ein Erfolg der berlinparade, die das Thema immer wieder auf die politische Tagesordnung setzt. Durch die berlinparade sind Senat und Polizei gezwungen, sich regelmäßig mit dieser Frage zu beschäftigen.
Mehr zum Thema: · Artikel der Berliner Zeitung: Jeden Sonntag rollen Skater durch die Stadt Leserbriefe: Zu diesem Artikel wurden 8 Leserbriefe geschrieben. |
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