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Bis kurz vor dem Start stehen wir unschlüssig herum und schauen zum Himmel.
Ab und zu tröpfelt es ein wenig, aber es regnet nicht. Der Boden bleibt
trocken - könnte klappen ?!- |

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Nach Rücksprache mit der Polizei entschließen wir uns, das Risiko einzugehen
und doch los zu rollen. Jetzt schnell die Ordner einschreiben, Auflagen
verlesen... |

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...vier , drei, zwei, EINS und los geht's Spandauer Straße und dann die
Karl-Liebknecht-Straße rauf. |

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Ein alter Bekannter rollt voraus und macht Fotos. Vielleicht finden sie sich
in einem Inline-Skate-Magazin wieder. |

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Am Alexanderplatz vorbei und noch zwei mal um die Ecke dann sind wir scon
da. |

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Die Vertreter der Linken.PDS erwarten uns schon (v.l.n.r):
Herr Boddin (Vorstandsmitglied), Herr Carsten Schulz (Direktkandidat Mitte)
und Herr Carsten Schatz (Landesgeschäftsführer Berlin) |

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Alexander übergibt hier die politischen Forderungen ganz offiziell... |

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... und
wiederholt sie unüberhörbar per Megaphon ... |

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... natürlich
auch im Namen der ... |

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... Teilnehmer
der Berlinparade, ... |

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... die kritisch, aber aufmerksam das Prozedere beobachten. |

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Die kurzen Reden werden sehr geduldig überstanden. |

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Zunächst erläutert Stephan Imm unsere Forderungen und nennt die Beispiele
für Verbesserungen. |

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Dann hat Herr Boddin das Wort und beantwortet unsere Fragen. Natürlich
erhalten wir diese auch schriftlich. Wie auf Kommando geht dabei die
Lichttransparent an und gibt Erleuchtung.
"Nein" versichert Herr Boddin, "Das war keine Regie, sondern der
Zufall einer Automatik." |

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Zum Gedenken an den Atombombenabwurf in Hiroshima erhalten wir ein paar
Dutzend Anstecker einer weißen Friedenstaube. |

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Die Anstecker sind schnell verteilt. |

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Um 20:30 geht es weiter. Der Himmel verdunkelt sich nicht nur wegen der
Dämmerung.
Hier: einbiegen in die Torstraße. |

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Torstraße: immer wieder beginnt es leicht zu tröpfeln. Der "Große Regen"
steht unmittelbar bevor. |
An der Ecke
Torstraße/Friedrichstraße halten wir den Zug an. Alles spricht dafür. das es
in Kürze einen heftigen Regenguss geben wird. Wir beraten uns kurz mit der
Einsatzleitung der Polizei.
Die Frage an die Teilnehmer: "Wollt ihr wirklich weiterfahren?" wird
natürlich mit einem lauten kräftigen "JA" beantwortet.
Aber trotzdem entscheiden wir uns, die Strecke abzukürzen und auf dem
schnellsten Weg zum Roten Rathaus zurück zu rollen. Wir hoffen dort noch im
trockenen anzukommen.
Kommando: Links rum und zurück. |

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Am Friedrichstadtpalast geht's im Sauseschritt vorbei. |

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...und noch schnell die Flugblätter verteilen... |

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Bahnhof Friedrichstraße mit lautem Pfeifen unterqueren ... |

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... und Unter den Linden - zur Zeit eine große Baustelle- schnurstracks
Richtung Rathaus. |

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Den Berliner Dom lassen wir links liegen. Für den "Palazzo Prozzo" und den
Rummel davor interessiert sich auch keiner. |